Adaptive Tube Engine

Zwei Hochspannungsröhren mit 250 Volt. Im Signalweg komplett analog, digital gesteuert. Die Klangplattform hinter CHUCK — und hinter allem, was danach kommt.

Was in CHUCK arbeitet, während du spielst.

ATE — die Adaptive Tube Engine. Ein optionaler Booster vor zwei E83CC mit 250 Volt, danach ein analoger Preamp mit programmierbarem Tonestack. Der Betriebszustand formt, wie sich die Schaltung verhält — nicht den Klangweg. Kein DSP zwischen Pickup und Röhre. Unter 1 ms Latenz.

Mehr über CHUCK
Goldener Weg = analoger Klangweg Röhrenglühen = 2× E83CC bei 250 V, vollständig analog Booster (gestrichelt) = optional; aus = Pickup direkt an Röhre 1 Voicing Control + Tonestack = programmierbare analoge Steuerung; das Operating State ändert das Verhalten, nicht den Klangweg

Vom Pickup zur Röhre. Direkt.

Dein Gitarrenvolume trifft die Röhre, ohne dass ein Wandler dazwischenfunkt. Aufdrehen und es beißt. Zurücknehmen und der Crunch atmet weg — in Echtzeit, weil zwischen Pickup und Röhre nichts digital wird.

Gitarren-Volume und Anschlag treffen die Röhre ohne AD-Wandlung — sie reagiert sofort. Aufdrehen: die Röhre beißt. Zurückdrehen: der Crunch atmet weg. Analog, in Echtzeit.

Die ursprüngliche
adaptive Technologie.

Heute ist jedes Plug-in „adaptive“, „intelligent“, „responsive“. Aber lange bevor Software diese Wörter lernte, lebte eine Röhre sie bereits — nicht weil sie dazu programmiert wurde, sondern weil die Physik sie so gemacht hat. Sie reagiert in Echtzeit. Nicht auf ein Preset. Auf dich.

Heute ist jedes Plug-in „adaptive“, „intelligent“, „responsive“. Aber lange bevor Software diese Wörter lernte, lebte eine Röhre sie bereits — nicht weil sie dazu programmiert wurde, sondern weil die Physik sie so gemacht hat. Sie reagiert in Echtzeit. Nicht auf ein Preset. Auf dich.

Es begann mit der Frage eines Gitarristen.

ATE begann nicht als Engineering-Projekt. Es begann mit einer Frage, die sich jeder Spieler schon gestellt hat: Was wäre, wenn ein Röhrenamp nicht auf eine einzige Stimme festgelegt sein müsste? Was wäre, wenn die Schaltung echt, ansprechend und authentisch bleibt — und trotzdem flexibel genug wird, um neue Charaktere zu erkunden?

Bevor wir Ingenieure waren, waren wir Spieler. Und wie unzählige Gitarristen vor uns haben wir dem nachgejagt, was möglich sein könnte.

Was Amp-Modder schon immer wussten.

Lange bevor jemand "Profiling" sagte, saßen Modder mit dem Lötkolben über einem Plexi: Kondensator tauschen, Bias verschieben, Tonestack umverdrahten. Aus einem Marshall wurde ein Friedman. Aus einem Bassman ein Tweed Deluxe. Gleicher Übertrager, gleiche Röhren — anderes Verhalten.

Was sie herausfanden: Es geht nicht nur darum, wie ein Amp klingt, sondern wie er sich unter deinen Fingern anfühlt. Wie viel Sag bei harten Akkorden. Wo der Edge of Breakup liegt. Wie sich die Mitten bewegen, wenn du aufdrehst. Genau diese Logik haben wir in ATE gebaut.

Modding ohne Lötkolben.

Die Schaltung bleibt analog — die Röhre, der Tonestack, die Sättigung. Was sich ändert, ist die Steuerung: Statt Bauteile zu tauschen, schaltet ATE Widerstände, Kapazitäten und Arbeitspunkte digital um. Das Ergebnis: zehn verschiedene Preamps, eine Hardware.

Ein klassisches Preset speichert, wo der Gain-Regler steht. ATE speichert, wie sich der Amp als Ganzes verhält, wenn du das Gain aufreißt — Kompression, Headroom, wie sich der Edge of Breakup verschiebt. Was du umschaltest, ist kein Sound. Es ist ein Charakter.

Gleiches Prinzip. Anderes Werkzeug.

Was Modder mit dem Lötkolben machten, macht ATE mit dem Voicing-Button. Die Physik bleibt — du brauchst nur die Geduld nicht mehr.

Der alte Weg

Kondensatoren und Widerstände tauschen

Tonestack umverdrahten

Bias neu setzen, Sound prüfen

Ein Nachmittag pro Variante. Und keine zwei sind reproduzierbar.

Mit ATE

Voicing drücken — neuer Preamp, sofort da

Gain, Tone und Booster live einstellen

Preset speichern, beim nächsten Gig abrufen

Sekunden statt Stunden. Und morgen ist es immer noch genau dieser Sound.

Bevor du ein Voicing wählst.

Guter Ton entsteht nicht am Ende der Kette. Er beginnt an der Quelle — und das Wort dafür ist älter als jede Software.

Guter Ton beginnt am Anfang

Die meisten Systeme jagen dem nach, was passiert, nachdem das Signal in die Kette eintritt — Effekte, Modelle, Cab-Sims. ATE setzt an der Quelle an. Wenn die erste Stufe schon lebendig wirkt, wird alles danach musikalischer: nicht einfach mehr Gain oder Wärme, sondern mehr Connection, Ansprache und Interaktion.

Warum wir sie Voicings nennen

Das Wort kommt nicht aus der Software — es kommt aus dem Verstärkerbau. Ein anderes Voicing bedeutete einen anderen analogen Charakter: andere Dynamik, Kompression, Harmonics, anderes Spielgefühl. ATE führt diese Tradition fort — echte analoge Charaktere in einer Röhrenplattform, keine Simulationen anderer Amps.

10 Voicings. 10 Amps. Eine Engine.

Ein Voicing ist kein Preset. Es ist ein eigener analoger Preamp — mit eigenem Tonestack, eigener Kompression, eigenem Breakup-Punkt. Von funkigem LA-Clean bis zum Marshall 800 auf Steroiden. Nimm, wonach dir heute Abend ist.

Voicing 1: Clean

Voicing 1: The Velvet

Smooth, funky, voller Gefühl. Dein Clean-Ton für warme Grooves, schimmernde Akkorde und verspielte Funk-Vibes.

Voicing 2: Clean

Voicing 2: The Purist

Klar, offen, ehrlich. Der zeitlose Clean-Sound mit warmem Kern und dezentem Twang.

Voicing 3: Classic

Voicing 3: The Flash

Vielseitig, vintage, zuverlässig. Von clean bis crunchy, mit Kompression und Rock-Charakter.

Voicing 4: Classic

Voicing 4: The Rebel

Störrisch, bissig, seelenvoll. Ein roher, mittenbetonter Ton mit genau der richtigen Kante.

Voicing 5: Classic

Voicing 5: The Spirit

Offen, ausgewogen, voller Classic-Rock-Energie. Crunchy Dynamik mit organischem Fluss.

Voicing 6: Classic

Voicing 6: The Drive

Fokussiert, mutig, voller Charakter. Ein VOX-inspirierter Sound mit Punch.

Voicing 7: Modern

Voicing 7: The Edge

Scharf, tight, kompromisslos. Moderner Rock-Ton mit rasiermesserscharfer Präzision.

Voicing 8: Modern

Voicing 8: The Beast

Brutal, tief, kompromisslos heavy. Maximaler Punch mit gescoopten Mitten und fettem Low End.

Voicing 9: Modern

Voicing 9: The Tornado

Fett, kantig, voll auf elf. Power und Speed für die größte Wall of Sound.

Voicing 10: Modern

Voicing 10: The Dreamer

Singend, dreckig, voller Drama. Cremige Soli, schreiende Höhen, endloses Sustain.

Voicings in einem echten Mix.

Die Voicings sind die Charaktere. Hier ein paar davon in echten Songs — Band, Mix, Raum. Am besten mit Kopfhörer.

Die Röhre war adaptiv — lange vor jedem Plug-in. Die Röhre war adaptiv — lange vor jedem Plug-in.

Heute hat jedes Plug-in "adaptive" oder "dynamic" im Namen. Eine Röhre macht das ohne den Marketingbegriff: Sie läuft heißer, wenn du reinhaust. Sie sackt kurz ab, wenn ein fetter Akkord kommt. Sie wirft harmonische Obertöne ab, die jede Note ein bisschen anders färben. Keine Software — pure Physik.

Heute hat jedes Plug-in "adaptive" oder "dynamic" im Namen. Eine Röhre macht das ohne den Marketingbegriff: Sie läuft heißer, wenn du reinhaust. Sie sackt kurz ab, wenn ein fetter Akkord kommt. Sie wirft harmonische Obertöne ab, die jede Note ein bisschen anders färben. Keine Software — pure Physik.

Echte Röhren. Keine Simulation.

Lange bevor Software adaptiv wurde, waren Röhren es längst. Zwei E83CC laufen mit rund 250 V Anodenspannung, intern aus dem 24-V-Netzteil erzeugt. Erst bei dieser echten Hochspannung klingt eine Röhre, wie sie soll. Kompression, Sag, harmonische Obertöne. Was Modeler nachzubauen versuchen, passiert hier in Echtzeit, in der Schaltung selbst.

Die Röhre reagiert kontinuierlich — Kompression, Harmonics, Touch passieren in Echtzeit in der Schaltung selbst. Nicht hinzugefügt. Nicht modelliert. Sondern entstanden.

Das analoge Herz.

Der Tonpfad bleibt durchgehend analog. Digital kommt nur ins Spiel, wenn du es abrufst.

Warum sich eine Röhre natürlich anfühlt

Deine Ohren passen sich ständig an — an Lautstärke, Dynamik, den Raum. Eine Röhre verhält sich ähnlich: Wenn die Pegel steigen, fügt sie progressive Kompression hinzu statt hartem Limiting, und ihre Harmonics entwickeln sich, wenn du reinhaust. Beide sind von Natur aus adaptiv — deshalb beschreiben Spieler Röhren-Equipment als natürlicher und verbundener.

Warum zwei Röhren, nicht eine

ATE ist um die Interaktion zweier Röhrenstufen herum gebaut. Aus diesem Zusammenspiel kommt der Spielraum: mehr Raum für Dynamik, harmonische Entwicklung, Kompression, Gain-Struktur und Voicing-Flexibilität — eine Plattform analoger Charaktere statt eines einzigen festen Sounds.

Betreib ihn voll analog. Oder nicht.

Weil der Tonpfad echt analog ist, kann CHUCK als rein analoges Röhren-Frontend arbeiten — Gitarre in zwei Röhren, raus in deinen Amp. Der DSP für Effekte, IR, Routing, MIDI und USB ist trotzdem komplett da; er wartet nur, bis du ihn abrufst. Analog zuerst, hybrid wenn du es brauchst — pro Preset.

Plus ein dritter Klangbaustein. Ebenfalls analog.

Vor den Röhren sitzt ein analoger Booster, per Fußschalter zuschaltbar. Eingeschaltet drückt er das Signal in die erste Röhre — mehr Gain, Cleans am Rande des Breakups, Crunch mit Muskeln. Aus läuft der Pickup direkt in die erste Röhre, ohne Umweg.

Kein Pedal davor, kein Loop. Er sitzt, wo er hingehört: im analogen Signalweg, bevor irgendwas digital wird.

So sieht der Signalweg aus.

Vom Pickup zum Ausgang, Stufe für Stufe. Gefüllte Boxen: feste Stufen im Klangweg. Umrandete Boxen: Effekte und User-Stufen. Das Diagramm zeigt, wo das Signal analog bleibt und wo DSP übernimmt.

Immer aktiv im Klangweg Optional — kann übersprungen werden DRY/WET — mischt Dry- und FX-Weg wieder zusammen FX-LOOP — zweigt hinterm WAH ab · Send/Return für externe Pedale

Analog, wo es klingt. Digital, wo Analog im Weg steht.

Im Klangweg willst du Röhren, keine Rechnerei. Zum Umschalten von Presets willst du einen Knopfdruck — keinen Kanalwechsel, der knackt, kein Nachlöten. Genau da steht Analog im Weg. ATE hält beides sauber getrennt.

Was Analog kann

Volume-Poti runter — clean. Volume-Poti hoch — Crunch. Kein Pedal.

Harte Akkorde lassen die Röhre kurz absacken, sanftes Picking atmet. Das ist Sag und Headroom, kein Marketing.

Bei mehr Gain stapeln sich Obertöne, die der Mix später lieben wird — vor allem in den Mitten.

Was Digital kann

Die komplette Signalkette mit einem Fußtritt umschalten — Voicing, FX, EQ, Routing.

Setups klonen, Presets im Studio bauen und mit zum Gig nehmen.

Firmware-Updates bringen neue Features. CHUCK wird älter und besser zugleich.

ATE macht beides — an der richtigen Stelle.

Klang: komplett analog durch die zwei E83CC, kein DSP zwischen Pickup und Preamp-Ausgang. Erst danach kommt der 24-Bit-DSP ins Spiel — für Reverb, Delay, IR-Loader, Routing. Unter 1 ms Latenz, unter der Wahrnehmungsschwelle.

Du bekommst, was Röhren können — und musst nicht mehr drei Amps schleppen, um zwischen Clean und High Gain zu wechseln.

Digital · nach der Röhre

Cabinet-Sound. Ohne Cabinet.

Nach der Röhre modelt CHUCK das Cabinet digital: Cabinet-IRs in Echtzeit laden, Cabs pro Preset umschalten — fürs stille Üben, DI-Recording und direkt an die FOH.

Cabinet-Simulation im DSP — nach dem analogen Röhren-Preamp. Box per Preset wechseln, in Echtzeit. Studio-Sound ohne Studio.

ATE ist heute erst der Anfang.

CHUCK kommt mit 10 eingebauten Voicings — kuratiert, getestet, bühnenreif. Dazu wächst eine Library aus Preset-Packs, Artist-Sounds und Firmware-Updates stetig weiter. Geräte auf derselben Plattform sind in Arbeit. ATE ist nicht das Feature, das CHUCK hat. Es ist das, worauf wir noch Jahre aufbauen werden.

Echte Röhren. Echte Physik. Moderne Steuerung.

CHUCK kommt mit 10 eingebauten Voicings — kuratiert, getestet, bühnenreif. Dazu wächst eine Library aus Preset-Packs, Artist-Sounds und Firmware-Updates stetig weiter. Geräte auf derselben Plattform sind in Arbeit. ATE ist nicht das Feature, das CHUCK hat. Es ist das, worauf wir noch Jahre aufbauen werden.

Echte Röhren. Echte Physik. Moderne Steuerung.

Hol dir Analog zurück.

Hol dir das Gefühl zurück, das nur eine echte Röhre liefert — und behalte die Presets, das MIDI, das Audio-Interface. Kein Entweder-oder mehr.

30 Tage in deinem eigenen Setup

Pack CHUCK auf dein Pedalboard, spiel ihn im Proberaum, schick ihn per XLR in die PA. Wenn ATE nicht das ist, was du gesucht hast — schick ihn kostenlos zurück, ohne Fragen.

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Erst hören, später entscheiden

10 Voicings als Rohaufnahmen — direkt durch CHUCK, ohne Nachmastering. Hör, wie The Velvet swingt und wie The Tornado dir in die Brust knallt.

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